Eine Berghochzeit mit zauberhafter Alpenromantik - so geht's

Brautpaar auf einer Almhütte

Strahlend blauer Himmel, nach Kräutern duftende Bergluft und ein traumhaftes Panorama: klingt nach einem herrlichen Bergwanderausflug mit Familie oder Freunden. Muss es aber nicht sein. Denn die Berge bieten auch eine romantische Kulisse für zukünftige Brautpaare.

Hochgelegen Hochzeit feiern – traumhaftes Panorama für Brautpaare

Weit oben in der Bergwelt, fernab vom Trubel der Stadt, findet sich die perfekte Umgebung für eine außergewöhnliche Hochzeitsfeier mit Langzeiterinnerungsfaktor. Hier kommen nicht nur kletterbegeisterte Eheleute in Spe voll auf ihr Kosten, sondern auch all diejenigen, die den besonderen, ursprünglichen Charme von Bergen und Bergalmen lieben und die das Gefühl von Freiheit und einem unverbauten Blick ins Eheglück schätzen. Und mal ganz abgesehen von den optischen Eindrücken: Die herzhafte Küche von Berg und Alm ist natürlich auch immer sehr „kostbar“. Viel Herz kann bei Hochzeiten ja sowieso nie schaden. Und so mancher soll schon auf dem Berg geheiratet haben, nur um zur Hochzeit ein deftiges Berg-Gröstl und einen fluffigen Alm-Kaiserschmarrn auftischen zu können.

Heiraten als Drahtseilakt – mit der Hochzeitsgondel auf den Berg

Damit der Tag unvergessen bleibt, beginnt er für das alpinverliebte Brautpaar bereits im Tal mit einem besonderen Event. Denn dort wartet ein ganz spezielles Hochzeitsgefährt: eine festlich geschmückte Hochzeitsgondel. Viele Seilbahnbetreiber bieten hier zauberhaft hergerichtete Sondergondeln an. Mit der Luftkutsche geht es dann schaukelnd rauf auf den Berg. Wer jetzt baumelnd an einem Stück Drahtseil plötzlich Muffensausen bekommt und denkt, heiraten wäre doch ein zu gewagter Drahtseilakt, für den ist es jetzt zum Aussteigen zu spät. Höchstens mit Fallschirm. Aber vielleicht ist das Muffensausen ja auch nur Ursache einer kleinen Höhenangst. Am besten einfach die tolle Aussicht genießen und daran denken, dass der feste Boden unter den Füßen immer näher rückt – so oder so: ob nun durch das Erreichen der Bergstation oder das Einschippern in den Ehehafen.

Nicht nur im Sommer traumhaft – Winterhochzeit im Schnee

Eine Berghochzeit ist aber nicht nur etwas für die Sommermonate. Auch im Winter versprühen Berge einen sehr intensiven Zauber. Man denke nur an dick mit Schnee bedeckte Bäume, glitzernde Schneeflocken im Sonnenlicht und strahlendes Weiß, so weit das Auge blicken kann. Sich vor dieser Kulisse das Ja-Wort zu geben, ist nicht nur einfach unverfroren cool, sondern auch unvergesslich schön. Am besten ist es dann noch, wenn man die Hochzeitsnacht ebenfalls auf der Alm in einer kuschligen Hütte verbringt. Bestenfalls wird man am nächsten Morgen von einem Meter Neuschnee überrascht und muss die gesamten Flitterwochen nun eingeschneit in der Hütte vor dem leise knisternden Kaminofen auf dem flauschigen Bärenfell verbringen.

Heidi liebt Peter – die versteckte Symbolik

Während nun Heidi und Peter „ja“ zueinander sagen, entgeht dem aufmerksamen Hochzeitsgast derweil nicht die versteckte Symbolik, die hinter der zurückliegenden Berg- und bevorstehenden Talfahrt des Brautpaares steckt. Denn auch im Eheleben genießt man zusammen nicht nur die gemeinsamen Höhenflüge, sondern muss auch bei Zeiten längere Talfahrten meistern. Eine schöne Metapher, die dem Brautpaar bei einer Berghochzeit gleich sehr anschaulich vermittelt wird.

  

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