Ratgeber

Wie Du eine ehrliche Hochzeitsrede hältst


Irgendwann erwischt es jeden: Ob als Brautvater, Trauzeuge oder Freund des Brautpaares – es kommt der Moment, in dem man sich vor einer Hochzeitsrede nicht mehr drücken kann. Wie Du eine stilvolle und ehrliche Hochzeitsrede hältst, ohne das Brautpaar zu blamieren, verraten wir Dir jetzt.

Egal ob Du der Brautvater, einer der Trauzeugen oder einfach nur ein Freund des Brautpaares bist, auch Dich kann es treffen. Irgendwann wirst Du gefragt, ob Du eine Hochzeitsrede halten würdest. Da „Nein“ zu sagen ist schlichtweg unmöglich. Also besser Du liest unsere Tipps, schiebst das Lampenfieber beiseite und hältst eine Hochzeitsrede, die alle Hochzeitsgäste beigeistern wird.
Wie das klappt verraten wir Dir in Teil eins unserer Serie: „Hochzeitsreden – Stillvoll ohne Blamage“. In den folgenden Wochen stellen wir Dir jeden Donnerstag einen Mustertext als Inspirationsquelle zur Verfügung. Dran bleiben lohnt sich!

Tipps für die gelungene Hochzeitsrede

Meistens werden Reden zu Ehren des Brautpaars vor dem Essen gehalten. In der Regel sprechen zuerst der Brautvater und der Vater des Bräutigams, danach die Trauzeugen und zum Schluss danken Braut und Bräutigam den Rednern und Gästen. Natürlich muss diese Reihenfolge keineswegs eingehalten werden. Auch andere Gäste oder Familienmitglieder dürfen zu Wort kommen, wenn sie möchten.
Generell gilt beim Thema Hochzeitsreden:
Eine gelungene Hochzeitsrede sollte immer persönlich gestaltet sein und darf die Gäste und das Brautpaar gerne zum Lachen bringen. Keinesfalls sollte sie die Hochzeitsgesellschaft langweiligen. Mit unseren Tipps ist das aber gar kein Problem.

Finde einen Aufbau

Ganz einfach geht das Schreiben einer Hochzeitsrede, wenn Du Dich an den klassischen Aufbau eines jeden Textes hältst: Einleitung – Hauptteil – Schluss. In der Einleitung erklärst Du kurz, in welcher Beziehung Du zum Brautpaar stehst. Wenn Du den anderen Rednern damit nichts vorwegnimmst oder sogar der einzige Redner bist, kannst Du hier zum Beispiel erzählen, wie sich Braut und Bräutigam kennen gelernt haben. Der anschließende Hauptteil darf ruhig eine kleine persönliche Anekdote enthalten. Den Schluss bilden die guten Wünsche an das frisch vermählte Paar. Dabei kannst Du Deiner Kreativität so richtig freien Lauf lassen. Sicher fällt Dir etwas Besseres ein als einfach nur:„Viel Glück für die Ehe!“

Vermeide Floskeln

„Wir verlieren durch die Hochzeit von Birgit und Tom nicht unsere Tochter, sondern gewinnen einen Sohn dazu.“ Solche Phrasen werden oft in Hochzeitsreden verwendet – gerade deswegen solltest DU das nicht tun und stattdessen lieber selbst kreativ werden. Die Hochzeitsgesellschaft wird Dir dankbar sein, wenn sie spritzige Worte statt gängige, langweilige Sprüche hört.

Sei persönlich, aber blamiere nicht

Hab keine Scheu. Alle Gäste kennen das Brautpaar. Du kannst also etwas ins Detail gehen und kleine Geschichten erzählen, die Dich mit dem Brautpaar verbinden. Vielleicht warst Du ja sogar dabei als Braut und Bräutigam sich zum ersten Mal begegnet sind? Vielleicht gibt es gemeinsame Hobbys, von denen Du erzählen könntest?
Deine Geschichten dürfen gerne lustig sein, aber übertreibe damit nicht. Du willst das Brautpaar ja schließlich nicht blamieren. Achte also darauf die Privatsphäre des Brautpaares immer zu wahren.

Vorschau für nächste Woche

In der nächsten Woche bei „Hochzeitsreden – Stilvoll ohne Blamage“ bringen wir Dir als Inspiration einen Mustertext für die Rede des Brautvaters mit und geben Dir drei weitere Tipps zur optimalen Länge einer Rede und wie Du Deine Hochzeitsrede spannend gestaltest.

Hier findet Ihr alle Artikel der Serie: