10 Dinge, die an der Hochzeitsplanung wirklich nerven

Zum Haare raufen - 10 Dinge, die bei der Hochzeitsplanung wirklich nerven.

Eine Hochzeit ist einfach nur wunderbar! Von A bis Z macht sie richtig Spaß! Auch die Planung erfüllt jede Braut mit Freude.

Halt! Die Planung? Wirklich? Liebe Bräute, sind wir doch mal ehrlich: Bei der Planung gibt es genügend Dinge, die wirklich richtig nerven. Dinge, die uns auf 180 bringen und uns so manches Mal den Schlaf rauben. Sachen, die uns nicht nur die Augen rollen lassen, sondern am liebsten den ganzen Kopf.

Wir haben auf Facebook mal nachgefragt, was die Top Ten der Dinge sind, die bei einer Hochzeitsplanung so richtig nerven können.

Hier kommt unsere, sicher unvollständige, Liste.

Platz 10: „Oh, das will ich auf meiner Hochzeit haben ... und das auch ... und das erst ... und das hier muss ich haben...“

Tja, wer die Wahl hat, hat die Qual. Je mehr Inspiration, desto schwieriger wird die Entscheidung. Auch wenn wir am liebsten alles umsetzen würden, müssen wir uns leider beschränken. Denn entweder spielen die Finanzen nicht mit oder es passen schlichtweg keine zwei verschiedenen Dekorationen auf den Tisch. Schade, dass man sich immer nur für eine Sache entscheiden kann und die finanziellen Überlegungen bei einer Hochzeit mit zu den nervigsten Dingen der Planung gehören.

Platz 9: „Da müssen wir leider eine Krümelpauschale erheben.“

Eine bitte was?! – Das führt uns zum leidigen Thema Dienstleister. In der Location muss man den Verantwortlichen jedes Detail aus der Nase ziehen, auf E-Mail-Anfragen wartet man Tage und beim Hochzeitsfotografen geht nie jemand ans Telefon. Nervig, aber leider kaum zu ändern. Fakt ist nämlich, dass Euer größter Tag im Leben nicht der größte Tag im Leben der Dienstleister ist. Unser Tipp: Guter Service zeichnet sich dadurch aus, dass Ihr trotzdem das Gefühl habt, dass Eure Dienstleister Eure Hochzeit genauso wertschätzen wie Ihr. Und dass sie sogar ein klein wenig mit Euch mitfiebern. Haltet genau nach den Anbietern Ausschau, bei denen Ihr dieses Gefühl habt und bei denen die Außenwirkung zum Rest passt.

Platz 8: „Hab ich wirklich an alles gedacht?“

Selbstzweifel, Ladies. Das ist eine ganz fiese Nummer. Wie oft schlagt Ihr Euch die Nächte um die Ohren und grübelt, ob Ihr wirklich an alles gedacht habt? Ob ihr alle Gäste rechtzeitig eingeladen habt oder ob wirklich alle Namenskärtchen da sind? Wir sagen: Entspannt auch mal zwischendurch. Versucht einen Tag lang abzuschalten und Euch „Hochzeitsplanungsfrei“ zu nehmen. Einen Tag lang den Kopf frei zu bekommen, wirkt nämlich so manche Wunder. Dann fällt einem auch schneller wieder ein, wenn doch noch etwas fehlt. Ansonsten: Habt Vertrauen in Euch!

Ja, Schatz, mach ich. Wenn der Bräutigam nicht mit anpackt.

Platz 7: „Ja, Schatz, mach ich.“

Liebe Herren, Ihr dürft jetzt gerne einmal kurz weghören. Springt doch schon mal weiter zu Platz 6.

Ladies, sind wir mal ehrlich und realistisch. Wahrscheinlich kennen 80% von Euch genau diese Situation: Ihr bittet Euren Zukünftigen darum, doch auch mal einige Kleinigkeiten mitzuplanen und es passiert ... ja, was passiert eigentlich? Nichts!

Zumindest nicht in der Geschwindigkeit, in der Ihr es euch erhofft. Liebe Bräute, jetzt nicht gleich aus der Haut fahren. Atmet einfach kurz durch und ruft Euch einen Gedanken in Erinnerung: Ja, Ihr heiratet gemeinsam, Eure Hochzeit ist etwas, dass ihr zusammen macht, aber unsere Liebsten wissen ganz genau, dass wir Frauen ganz bestimmte Vorstellungen von unserer Hochzeit haben. Teilweise fangen wir ja schon im Kindergarten an, uns darüber Gedanken zu machen, wie unsere Hochzeit später mal sein soll. Es ist unser großer Tag. Der Tag, an dem wir einmal ganz im Mittelpunkt stehen und das auch noch im schönsten Kleid der Welt.

Habt Ihr vielleicht schon einmal dran gedacht, dass Euch Euer Zukünftiger auf keinen Fall da reinreden möchte, dass er möchte, dass es genau so wird, wie Ihr es Euch ausgemalt habt? Dass auch er möchte, dass Ihr glücklich seid, und vielleicht deswegen sogar ein bisschen Angst hat, es schlichtweg zu vermasseln? Vielleicht hat er Bedenken, ob er Euren Erwartungen mit dem, was er tut, gerecht wird?

Nehmt es deswegen gelassen, wenn er mal wieder sagt: „Mach ich morgen“. Und falls Ihr etwas ganz Dringendes zu erledigen habt, was einfach nicht länger warten kann, gebt ihm die genauen Details an die Hand und bekräftigt ihn in dem, was er tut.

Platz 6: „Oh nein, grün steht mir aber gar nicht.“

Zickenkrieg unter Brautjungfern, Trauzeugen und Familienmitgliedern – fast schon der Klassiker bei der Hochzeitsplanung. Und total nervig. Den Brautjungfern gefallen ihre Kleider nicht, die Trauzeugen machen keinen Finger krumm, Tante Inge und Onkel Harry können ihre Streitereien nicht zuhause lassen. Hier wird es Zeit, ein klares Machtwort zu sprechen. Denn vielleicht ist diesen Hochzeitsgästen gar nicht klar, worum es hier geht. Nämlich um Euch. Also keine falsche Zurückhaltung und lieber für einen Moment in die beleidigten Gesichter schauen, als Euch lange rumzuärgern. Wer von den geladenen Gästen vernünftig ist, sieht danach sicher ein, dass diese Zickereien unnötig sind.

Platz 5: „Da solltet Ihr Euch jetzt aber ranhalten, so viel Zeit ist nicht mehr!“

Aussagen von solchen Stressmachern nerven. Und zwar richtig. Anstatt Druck zu machen, wie wäre es denn mit einem ehrlichen Hilfsangebot? Das ist nämlich Gold wert. Bei unserer Fragerunde auf Facebook haben viele Bräute gerade das fehlende Interesse der Freunde und Familie bemängelt. Eigentlich ziemlich schade.

Platz 4: „Das ist doch nicht so wichtig, Ihr heiratet ja NUR standesamtlich.“

Bei der Aussage „nur“ standesamtlich geht so mancher Braut der Hut hoch. Vollkommen verständlich, denn für die Einen ist eine kirchliche Hochzeit das A und O und wieder Andere können darauf gerne verzichten. Egal ob kirchlich oder standesamtlich, beide Hochzeiten haben ihren essenziellen Wert für das jeweilige Paar. Besser also die negative Kommunikation vermeiden, auch wenn sie gar nicht so hart gemeint ist. Über eine Hochzeit kann man sich doch immer freuen!

Platz 3: „Ich möchte nicht neben XY sitzen, sonst komme ich gar nicht erst.“

Oder auch: „Wenn der oder der kommt, dann komme ich nicht“, „Könnt Ihr eure Hochzeit nicht verschieben, da habe ich einen Frisörtermin und kann nicht kommen“ und andere Gäste-Mimimis. Auch toll: Die Kommentare der beleidigten Bekannten, die nicht zur Feier eingeladen wurden. Das hinterlässt doch dann gerne mal den Eindruck, als ob sich alle um Euch herum nur auf Eure Kosten die Bäuche vollschlagen wollten, oder?

Liebe Hochzeitsgäste, seht ein: Das hier ist nicht Euer Fest. Freut Euch einfach und lasst das Brautpaar an Ihrem Tag einfach mal im Rampenlicht stehen.

Platz 2: „Bist du etwa schwanger?!

Ebenfalls auf Platz zwei der nervigsten Dinge bei der Hochzeit: Die kleine Schwester dieser Aussage: „Jetzt wollt ihr sicher bald Kinder.“

Kaum hat man die Einladungen verschickt, beginnt auch schon das Getuschel. „Sicher ist sie schwanger“, „So jung heiraten, das hat bestimmt einen Grund“ – Ja, hat es! Und zwar keinen geringeren, als dass sich zwei Menschen lieben und versprechen, bis an ihr Lebensende füreinander da zu sein. Das ist doch Grund genug, oder?

Wir sind uns sicher, alle Gäste werden früh genug erfahren, wenn der Nachwuchs anklopft. Unser Tipp für alle genervten Brautpaare: Antwortet auf solche Aussagen am besten mit einem Augenzwinkern und dem Satz: „Wir bekommen dann Kinder, wenn uns keiner mehr danach fragt“. Vermutlich ist danach jeder erstmal still.

Die ungeschlagene Nummer 1: „Das müsst ihr aber so und so machen...“

Ja, Tante Inge, das wissen wir. Wir machen es aber trotzdem anders. Ganz oben auf der Liste die ungeschlagene Nummer eins der nervigsten Dinge bei der Hochzeitsplanung: Notorische Besserwisser und Hochzeitsgäste, die sich permanent in alles einmischen.

Da will auf einmal die Cousine dritten Grades mitentscheiden, wie der Ablaufplan gestaltet sein soll. Der Nachbar zehn Häuser weiter hat auch noch einen guten „Tipp“ und Euch hängt das alles schon zum Hals raus. Wäre es da nicht schöner, wenn man die Liebsten um Rat fragen oder um Hilfe bitten könnte, ohne dass sie sich ungefragt einmischen? Ohne, dass sie den persönlichen Stil eines jeden Brautpaares kritisieren? Ohne Fragen zu stellen wie: „Willst du wirklich in Turnschuhen heiraten?!“ oder „Du kannst doch kein so pompöses Kleid auf dem Standesamt anziehen!“

Doch! Könnt Ihr! Denn es ist Euer Tag, Eure Hochzeit und es gelten Eure Regeln!

So einfach. Aber liebe Brautpaare, es geht auch noch schlimmer: Nämlich wenn sich gar keiner für Eure Hochzeit interessiert. Nehmt es also gelassen und versteht es als übereifrige Anteilnahme an Eurem Hochzeitsstress. Vielleicht zehrt die Planung ja auch an den Nerven der aufgeregten Braut- oder Schwiegermutter.

 


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