Winterhochzeit planen – Eine Winterbraut im Interview

Der perfekte Tag für die Hochzeit ist für Jeden in einer anderen Jahreszeit und jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Charme. Statistisch gesehen, werden die meisten Hochzeiten in der warmen Jahreszeit gefeiert, doch die Besonderheiten einer Winterhochzeit lernen wir immer wieder neu kennen: Wir durften eine Winterbraut während der Vorbereitungen zur Hochzeit ein kleines Stück begleiten und haben zudem Einblicke in eine romantische Liebesgeschichte bekommen. Aber lest selbst!

Viele Kerzen und die passenden Streichholzschachteln dürfen auf einer Winterhochzeit nicht fehlen
Während es draußen kalt ist, wird die Atmosphäre drinnen mit Kerzen warm und romantisch.

Kristin & Niklas

Liebe Kristin, magst du dich und deinen Liebsten kurz vorstellen?

Wir sind Niklas (31) und Kristin (27) und wohnen in Grefrath. Seit ca. 4 1/2 Jahren leben wir nun schon zusammen und planen gerade unsere Winterhochzeit.

Wow, so lange lebt ihr bereits zusammen. Da war also die Hochzeit nur eine Frage der Zeit. Doch zurück zum Anfang: Wie habt ihr euch denn kennengelernt?

Wir haben uns im August 2008 auf einem Berufskolleg kennen gelernt. Am Anfang waren wir ganz normale Klassenkameraden (ich war noch sehr schüchtern – ganz im Gegensatz zu Niklas). Durch die Schule nimmt man automatisch immer wieder Kontakt zu einzelnen Schülern auf, sei es durch Gruppenarbeiten oder gegenseitiges Helfen. Und je öfter wir ins Gespräch kamen, desto mehr Gemeinsamkeiten stellten wir fest und auch, dass zwischen uns noch "mehr" war. Im Laufe des Jahres hatten wir immer öfter Kontakt zueinander, haben uns oft SMS geschrieben und uns zu Feiertagen und zum Geburtstag gratuliert. Und etwa Ende Januar 2009 hatten wir dann unser erstes Date gehabt. Schon kurz vorher hatte ich das Gefühl gehabt, dass sich was Großes und Tolles anbahnt. Und schlussendlich am 02.02.2009 hat er den großen Schritt gewagt und alles mit einem Kuss besiegelt.


Weihnachten als Fest der Liebe

Das hört sich ja sehr romantisch an! War Niklas denn beim Heiratsantrag auch so romantisch?

Den Antrag gab es am 1. Weihnachtsfeiertag 2015. Er wusste einfach, dass ich Weihnachten liebe. Und es war ein wunderschöner Moment. Nur für uns beide.
Wir waren gerade dabei uns gegenseitig zu beschenken und als ich das Geschenk von Niklas erhalten sollte, sagte er zu mir, ich solle meine Augen schließen und kurz warten. Irgendwie hatte ich etwas geahnt und wurde plötzlich nervös. Als ich die Augen wieder öffnen durfte, kniete er vor mir. Sehr nervös und zittrig, hielt er die Ringbox vor mir und hat mich gefragt, ob ich ihn heiraten möchte. Schon bevor er die Frage fertig gestellt hatte, musste ich vor Freude weinen, weil ich einfach überwältigt war. Und natürlich habe ich JA gesagt!

Was für ein tolles Geschenk zu Weihnachten. Das bleibt bestimmt unvergessen! War das auch ein Grund, warum Ihr Euch für eine Winterhochzeit entschieden habt? Weihnachten?

Die Entscheidung zur Winterhochzeit war sofort klar. Das liegt nicht nur an Weihnachten: Wir mögen beide den Winter und die kälteren Tage. Und meine Mum hat hier das unschlagbare Argument gebracht: Wir heiraten an unserem 10. Jahrestag, also am 02.02.2019.

Eine Winterlandschaft als Tischdekoration
Auf dem Tisch befindet sich ein kleiner verschneiter Wald.

Der Charme einer Winterhochzeit

Was macht für euch den besonderen Charme einer Winterhochzeit aus? 

Ich denke, im Winter zu heiraten bringt eine kuschelige und gemütliche Atmosphäre mit: Draußen ist es kalt und man ist lieber mit seinen Liebsten drinnen und macht es sich gemütlich. Als besondere Highlights werden wir die Location natürlich winterlich dekorieren: Die Dekoration soll an einen verschneiten Winterwald erinnern, deswegen haben wir viel Holz und eisige Farben, wie silber, grau, helles blau und weiß gewählt. Außerdem darf eine Prise Glitzer nicht fehlen um einen vereisten Look zu schaffen. Als Highlight haben wir auch noch eine tolle Fotobox reserviert, um die besonderen Momente einzufangen. Die Fotos werden dann später am Abend als Diashow gezeigt. Darauf freue ich mich schon sehr.

Da werden eure Gäste sicher begeistert sein! Apropos Gäste: Gab es bereits Reaktionen von den eingeladenen Gästen zu eurer Hochzeit in der kalten Jahreszeit?

Viele haben uns gefragt, warum wir im Februar heiraten wollen. "Es ist doch viel zu kalt" oder "Heiratet doch im Sommer, da ist es doch viel schöner" – sowas bekommen wir oft zu hören. Aber unsere Antwort ist ganz klar: Es ist unser 10. Jahrestag! Wenn wir das erwähnen, bekommen die Leute sofort große Augen, weil sie einfach über die Tatsache erstaunt sind, dass wir schon so lange zusammen sind.

Kleine Details machen eine Hochzeitsfeier persönlich
Mit selbstgemachten Wedding Wands werden Kristin und Niklas nach der Trauung begrüßt. Zum Anzünden der Kerzen haben wir passende Streichholzschachteln gestaltet.

Selbstgemacht ist immer noch am besten

Ihr bereitet ja vieles selber vor, was auch einiges an Zeit beansprucht. Wie habt ihr die Vorbereitung hier organisiert?

Niklas zeigt durchaus Interesse an meinen gebastelten Kreationen, ist aber nicht so ein leidenschaftlicher Bastler wie ich. Dafür organisiert er aber gerne und kümmert sich beispielsweise um die Termine oder Reservierungen. Und das wiederum mache ich nicht gerne. In der Hinsicht ergänzen wir uns also ganz gut.

Einen Basteltipp für außergewöhnliche Teelichtgläser haben wir von dir bereits erfahren!

Teelichtgläser mit Fell und Eiskristallen selber machen – Kristins Bastelanleitung:

Ihr braucht dafür:

  • Teelichtgläser
  • ein Fellband 
  • Eiskristallspray
  • einen Kleber (am besten einen Heißkleber)

1. Schritt:

Als erstes schneiden wir ein passendes Stück von unserem Fellband ab und kleben dieses mit dem Heißkleber am Glas fest. 

2. Schritt:

Jetzt können wir die Teelichtgläser mit dem Kristallspray besprühen (am besten direkt im Freien oder mit geöffnetem Fenster). Um einen natürlichen Look zu schaffen, wird das Spray etwas ungleichmäßig aufgetragen. Anschließend müssen die Teelichtgläser gut trocknen. Nach dem Trocknen ist der Effekt nun deutlich zu sehen!

Hochzeitsplanung 

Das hört sich wunderbar aufregend aber auch stressig an! Wie geht es euch damit? Braucht ihr manchmal eine kleine Auszeit von der Hochzeitsplanung?

Bis jetzt haben wir die Planung gut unter Kontrolle. Wir heiraten in einer Villa und die Inhaber helfen uns beim Organisieren und Planen. Also eigentlich wie ein Hochzeitsplaner. Ab und an überkommt mich zwar dieser Hochzeits-Hype, aber eigentlich hält sich das in Grenzen: Ich denke, wir können uns auch gut vom Thema ablenken, wenn wir mal etwas Abstand davon haben möchten.

Durch Lichterketten und Kerzen entsteht eine romantische Stimmung
Lichterketten und Kerzenlicht sorgen für eine warme und gemütliche Atmosphäre.

Auszeiten von der Hochzeitsplanung sind auf jeden Fall wichtig. Oft kommen einem ja sogar die besten Ideen, wenn man losgelassen hat und dann mit einer ganz anderen Sichtweise wieder zur Hochzeitsplanung zurückkehrt. Doch manches kann man leider gar nicht planen. Wir denken da besonders an den Schnee. Eine Winterlandschaft ist typischerweise verschneit. Hofft ihr denn, dass an eurem Hochzeitstag Schnee liegt?

Ja! Auf jeden Fall! Ich liebe Schnee und es wäre ein großer Traum, wenn dieser in Erfüllung geht. Einfach weil ich dann diese frische Luft und vor allem diese Stille beim Schneefall genieße. Außerdem erhoffe ich mir schöne Fotos.

Liebe Kristin und lieber Niklas! Wir drücken auf jeden Fall die Daumen, dass am 02.02.2019 Schnee liegt und wünschen euch schon jetzt eine traumhafte Winterhochzeit! Wir danken euch recht herzlich für die Beantwortung all unserer Fragen und den tollen Austausch, wodurch wir eine romantisch, verschneite Tischdeko erstellt haben und euch ein klein wenig kennenlernen durften! Wir freuen uns schon jetzt demnächst Neues von euch zu hören!

Schaut gerne selber bei der lieben Kristin "fraeuleinpolarfuchs" auf Instagram vorbei!

 


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